Es gibt sie ja, diese ganz klassischen Rezepte, die in jeder Familie ein wenig anders zubereitet werden. In unserer Familie beispielsweise gehen die Meinungen darüber, ob in ein gutes Rotkraut Muskatnuss gehört oder nicht, weit auseinander. Meine Mama, deren Rotkrautrezept ich nicht nur veganisiert sondern auch an einigen Stellen anderweitig modifiziert habe, findet dass auf keinen Fall Muskatnuss in ein Rotkraut gehört. Ich hingegen finde, dass unbedingt Muskatnuss rein muss 😉
Christiane hält sich da raus und mag einfach beide Varianten 🙂
Hier kommt also mein Rezept für Rotkraut:

Zutaten für 4 Portionen:

  • ½ Kopf Rotkraut (etwa 650 g)
  • eine große Zwiebel
  • 1TL Alsan
  • ein guter Schuss Balsamico Essig
  • ½ l trockener Rotwein
  • 1 großer Boskop Apfel
  • 3 Körner Piment
  • 2 Nelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • etwa 1,5 TL  Meersalz
  • eine gute Prise frischen schwarzer Pfeffer
  • eine Prise Zucker
  • ¼-½ TL frisch geriebene Muskatnuss (je nach Geschmack)

Und so wird es gemacht:

Den Rotkohl fein hobeln, die Zwiebel klein schneiden.
Den Piment zusammen mit den Nelken fein Mörsern.
Den Apfel in kleine Würfel schneiden.
Alsan in einen großen Topf geben und die Zwiebeln darin glasig dünsten . Nach ca 2-3 Minuten den Rotkohl, die Zwiebeln, den Apfel, den Rotwein, den Essig und alle Gewürze hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren bei kleiner Hitze etwa 3-4 Stunden kochen lassen. Wir essen unser Rotkraut am liebsten, nachdem es eine Nacht durchgezogen ist…aber es ist auch immer ein bisschen Quälerei es nicht sofort zu essen-denn es verbreitet einen köstlichen Duft…

Wir lieben das Rotkraut mit unseren selbstgemachten Semmelknödelscheiben.

Was esst ihr am Liebsten zu Rotkraut? Wir freuen uns über eure Kommentare